Häufige Fragen (FAQ)
Warum sieht mein bereinigter Text anders aus als erwartet?
Die zwei häufigsten Überraschungen hängen nicht mit dem Textreiniger selbst zusammen, sondern damit, wie Text aus einem KI-Programm überhaupt erst in deine Zwischenablage gelangt: Absätze, die beim Kopieren verloren gehen (siehe nächste Frage), und Markdown-Formatierung wie **Sternchen**, die der Textreiniger seit Version 2.5 automatisch entfernt (siehe übernächste Frage). Beides ist gewolltes Verhalten, kein Fehler.
Warum verschwinden meine Absätze, wenn ich Text aus einem KI-Programm einfüge?
KI-Programme formatieren ihre Antworten oft mit echten Absätzen – im HTML als eigene Blöcke. Wenn du den Text mit der Maus markierst und mit Strg+C kopierst, wandelt der Browser diese Absatzgrenzen aber nur in einen einzelnen Zeilenumbruch um, nicht in eine Leerzeile. Der Textreiniger-Modus „Absätze bleiben erhalten" interpretiert einen einzelnen Zeilenumbruch dagegen als Umbruch innerhalb eines Absatzes (z. B. durch Wortumbruch) und fügt ihn zu einem durchgehenden Satz zusammen – nur eine echte Leerzeile gilt als Absatzende.
So sieht die Antwort im KI-Programm aus
Hallo Team, vielen Dank für das Update. Ich melde mich morgen dazu.
↓ manuell markiert + Strg+C
So landet er in einer normalen Textbox
Hallo Team, vielen Dank für das Update. Ich melde mich morgen dazu.
Die Lösung: Nutze das Kopier-Icon direkt unter der Antwort des KI-Programms, statt den Text manuell zu markieren. Es kopiert den rohen Text mit korrekten Absatztrennern in die Zwischenablage.
Warum entfernt der Textreiniger jetzt auch Sternchen (**fett**) aus meinem Text?
Das Kopier-Icon aus der vorherigen Frage liefert zwar saubere Absätze, aber auch den rohen Markdown-Quelltext – inklusive Formatierungszeichen wie **fett**, *kursiv*, # Überschriften, [Links](url), `Code`, ~~durchgestrichen~~ oder > Zitate, die das KI-Programm normalerweise nur optisch darstellt, ohne die Zeichen selbst anzuzeigen. Seit Version 2.5 entfernt der Textreiniger diese Formatierungszeichen automatisch – in allen drei Modi, unabhängig davon, ob du „Absätze bleiben erhalten", „Fließtext" oder „Layout beibehalten" gewählt hast. Übrig bleibt reiner Text ohne Sternchen und Co.
Welchen Modus soll ich wählen?
Absätze bleiben erhalten: für Fließtexte wie Briefe, E-Mails oder Artikel. Zeilenumbrüche innerhalb eines Absatzes werden zu einem durchgehenden Satz zusammengefügt, echte Absatzgrenzen (Leerzeile) bleiben erhalten. Der Standardmodus für die meisten Texte.
Fließtext (Erstellung Fließtext): wenn der komplette Text in einem einzigen durchgehenden Block ohne jeden Absatz landen soll – z. B. für Formularfelder mit begrenztem Platz.
Layout beibehalten: wenn dein Text Aufzählungspunkte, nummerierte Listen oder eine Zeilenstruktur enthält, die du 1:1 behalten willst. Dieser Modus fasst keine Zeilenumbrüche zusammen und lässt Aufzählungszeichen wie -, * oder 1. stehen.
Ist meine Eingabe wirklich privat?
Ja. Der Textreiniger läuft vollständig in deinem Browser – der eingegebene Text wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server geschickt, weder zum Bereinigen noch zum Speichern. Es gibt kein Tracking und keine Cookies. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Was kann der Textreiniger nicht erkennen?
Einige Watermarking-Methoden hinterlassen keine Zeichenspuren im Text und lassen sich daher durch Textreinigung nicht entfernen:
- SynthID Text (Google DeepMind): beeinflusst die Token-Auswahl beim Generieren über eine geheime Schlüsselliste, ohne einzelne Zeichen zu verändern.
- Statistisches Token-Watermarking (KGW-Methode, OpenAI-Forschung): bevorzugt „grüne" Token beim Generieren – statistisch nachweisbar, aber auf Zeichenebene unsichtbar.
- Semantische Watermarks: Synonym-Auswahl oder Satzstruktur-Varianten nach einem geheimen Schema, nur durch vollständiges Umformulieren des Textes zu entfernen.
- Datei-Metadaten (C2PA/Content Credentials): hängen an der Datei selbst (z. B. einer .docx-Datei), nicht am Text, und werden beim Kopieren des Textes gar nicht erst mitkopiert.